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Zum Thema Jazz fallen dem Hörer sicher nicht nur die Namen von Musikern ein. Wie in keiner anderen Musikrichtung, spielen und spielten die Plattenlabel und ihre Produzenten für die Verbreitung und Weiterentwicklung des Jazz eine wichtige Rolle. An dieser Stelle informiert Sie JazzEcho über die Historie und die Köpfe hinter den Jazzlabels von Universal Music. Dazu gehören so klangvolle Namen wie Verve, ECM, MPS, Fantasy Records und weitere geschichtsträchtige Plattenfirmen, von denen jede für sich, ein spezielles Storyboard von Legenden rund um den Jazz geschrieben hat.

Verve Records

The American Dream - wenn man die Geschichte von Norman Granz, seinen Jazz At The Philharmonic (JATP)-Konzerten und dem Verve-Label betrachtet, drängt sich der Gedanke vom verwirklichten "amerikanischen Traum" und der Nutzung der "unbegrenzten Möglichkeiten" auf. Oder, um es in Cole Porters geflügelte Worte zu kleiden: Anything goes!

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ECM

Kein anderes Jazzlabel prägte die siebziger Jahre so sehr wie es das ECM-Label tat. Immer wieder boten (und bieten) einem die Produktionen Gelegenheit, sich die Vorstellungen von improvisierter Musik neu zu überdenken und zu erweitern. Das Label gib und gab der gesamten europäischen Jazzszene wichtige Impulse.

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EmArcy Records

1954 starteten Irving Green und der Produzent Bob Shad das EmArcy-Label als Jazzableger für die amerikanische Abteilung von Mercury Records. Der Name war eine phonetische Umschreibung von MRC, den Initialen, die für Mercury Record Company standen, und die Mission der beiden war, auf dem Label eine Vielfalt von Jazzkünstlern zu präsentieren.

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impulse!

Das impulse! war stets ein Label, das vor allem Jazzkünstlern mit wirklichem Pioniergeist eine Heimat bot. Hier konnten diese - ohne den üblichen kommerziellen Zwängen ausgesetzt zu sein - genau die innovative Musik herausbringen, die ihnen vorgeschwebt hatte.

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Concord Records

1969 organisierte der Gebrauchtwagenhändler und passionierte Swingfan Carl Jefferson in der nordkalifornischen Kleinstadt Concord, dem Geburtsort des Jazzpianisten Dave Brubeck, erstmals das Concord Summer Festival, um seinen Lieblingsjazzmusikern - zu denen natürlich auch Brubeck gehörte - eine Plattform für Auftritte zu bieten. 1972 gründete er dann das Label Concord Records bei dem er bis zu seinem Tod 1995 über 500 Aufnahmesessions produzierte.

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Fantasy Records

Die Geschichte von Fantasy Records ist eigentlich die Geschichte einer ganzen Reihe herausragender Labels, die im Laufe eines Vierteljahrhunderts unter einem Dach zusammengefunden haben. Fantasy Records selbst wurde - zusammen mit seinem Sublabel Galaxy - 1949 von den Brüdern Max und Sol Weiss in San Francisco gegründet.

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Prestige Records

Prestige Records wurde von Bob Weinstock 1949 zunächst unter dem Namen New Jazz gegründet, aber schon ein Jahr später in Prestige umbenannt. Weinstock war dafür bekannt, daß er seine Künstler - darunter Größen wie Miles Davis, John Coltrane oder Thelonious Monk - dazu ermutigte, ohne vorherige Proben ins Aufnahmestudio zu gehen, um die Einspielungen so authentisch und aufregend wie nur möglich klingen zu lassen.

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Riverside Records

Das auf Jazz spezialisierte amerikanische Label Riverside Records war ein Ableger von Bill Bauer Productions, einer 1953 in New York von Bill Grauer und Orrin Keepnews gegründeten Plattenfirma. In den 50er und 60er Jahren, zählte es zu den tonangebenden Jazzlabels der USA, bis es 1972 von Fantasy Records übernommen wurde.

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MPS

Den Ruf des Schwarzwaldes in Deutschlands prägen kulinarische Delikatessen oder Kuckucksuhren. Doch auch Jazzliebhaber werden seit 1963 mit ausgezeichneten Produkten dieser Region, genauer aus dem kleinen Städtchen Villingen verwöhnt, namentlich vom Label MPS (Musikproduktion Schwarzwald) des Produzenten und Industriellen Hans Georg Brunner-Schwer.

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Marsalis Music

Die Musik und insbesondere der Jazz wurden Branford Marsalis sozusagen schon in die Wiege gelegt. Und diese Wiege stand in Breaux Bridge/Louisiana, nicht allzu weit entfernt von New Orleans, wo laut der Legende bekanntlich einst der Jazz selbst zur Welt gekommen war und er 2002 sein Label Marsalis Music gründete.

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Jazzland Records

Bis der Keyboarder Bugge Wesseltoft vor zehn Jahren Jazzland Recordings gründete, wurde das Image des Jazz norwegischer Provenienz weltweit fast ausschließlich durch die Alben geprägt, die Musiker wie Jan Garbarek, Ketil Bjørnstad oder Arild Andersen beim Münchner Label  ECM veröffentlichten. Nach zehn Jahren ist der Labelkatalog auf mittlerweile 45 Alben und vier Compilations mit norwegischer Jazzmusik angewachsen.

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Alle Serienveröffentlichungen der Verve Musicgroup, Emarcy, Concord und ECM finden Sie im Bereich Produkte bei JazzEcho. CD-Serien bei JazzEcho

ECM Label
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JazzEcho gibt Ihnen hier einen Überblick über die Veröffentlich- ungen von ECM Records
Verve Shop
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Sehr anziehend: Im Verve Merchandise Shop von JazzEcho findet sich standesgemäße Klei- dung für den Jazzfan, natürlich in verschiedenen Farben und Größen.

MPS DVD
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Die Geschichte von MPS ist jetzt auf der DVD "Jazzin' the Black Forest" erschienen. Weitere Informationen zur MPS - Most Perfect Sound Editon finden Sie hier.
Verve Jazzclub
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Legenden, Highlights, Trends und mehr für alle Stimmungen und Tage, gibt es in Verve Jazzclub Serie bei JazzEcho zu entdecken.